2023-05-20

Tag/Day 2 Shipspotting-Weekend in Posen/Poznan, Poland

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Ich war schon mal vor 35 Jahren in Posen. An die Festung kann ich mich erinnern, aber das ist zu weit weg vom Hotel. An die Messe erinnere ich mich schwach. Erstaunt bin ich über die Liniensignale der modernen Straßenbahnen: auf Nostalgie getrimmt.



I was in Poznan 35 years ago. I remember the fortress, but it's too far from the hotel. I vaguely remember the fair. I am amazed at the line signals of the modern trams: trimmed for nostalgia.

We'll rush to Starbucks and have breakfast there. An extensive breakfast like the one we experienced yesterday would be too much for me.


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Wir gehen schnell zu Starbucks und frühstücken hier. Irgendwie wäre mir ein großes Frühstück wie wir es gestern erlebt haben, zuviel.

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Since I don't feel like walking to the fortress and Bruno would like to go to the gym, I go to the pool to relax.



Da ich keine Lust habe bis zur Festung zu laufen und Bruno gerne in das Fitnessstudio möchte, gehe ich ein wenig in den Pool, um mich zu entspannen.

Wir laufen zum Bahnhof: jetzt im Hellen finden wir die richtigen Eingänge ohne über die Treppen laufen zu müssen. Im Bahnhof muss ich einen Hot Dog haben. Aber er schmeckt nicht so, wie ich es mir erhofft hätte.

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We walk to the train station: now, in the light, we find the proper entrances without stepping over the stairs. I have to have a hot dog at the train station. But it doesn't taste the way I would have hoped.

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Mit dem EC Berlin-Warschau-Express geht es nach Berlin. Gestern gab es einen erstklassigen Service in Englisch in einem Inlandszug. Heute in einem internationalen Zug, gibt es Speisewagen-Personal, das kein Englisch spricht und anscheinend keine Lust hat, mir das gleiche (kostenlose) Angebot zu unterbreiten, wie allen anderen Gästen der 1. Klasse: kostenlose Getränke und Snacks. Später im Restaurantwagen: internationale Gäste bekommen nur ein eingeschränktes Angebot. Angeblich wäre nichts an Bord ohne Fleisch verfügbar. Einem polnischen Gast wird die Seite mit dem vegatarischen Angebot gemacht und sie kann aus dem vegetarischen Teil der Karte bestellen. Es ist das erste Mal, dass ich in der Hospitality-Industrie so eine Erfahrung gemacht habe. Vielleicht eine nicht unberechtigte Angst: die Einstellung einer Regierung färbt sich auf die Einstellung einzelner Menschen ab. Dass es anders ging, haben wir ja gestern Abend im anderen Zug erfahren: denen ist es gelungen ein freundliches Gesicht ihres Landes zu zeigen, in dem man sich willkommen fühlte und gerne Geld ausgegeben hat. Meine Eltern sind damals auf der MSC MUSICA 2007 nicht in Tripolis von Bord gegangen: in einem Land in dem du nicht willkommen bist, gehst du auch nicht besser an Land - so damals ihre Devise. Bei einer Kreuzfahrt habe ich das bislang wenig erlebt: einzelne unbelehrbare Idioten gibt es immer. Kreuzfahrer (wenn es nicht nur um Halli-Galli und Endlos-Besäufnis geht) treibt die Neugier auf neue Länder, neue Kulturen, neue Landschaften, neue Menschen. Das geht nur mit einer gewissen Grundeinstellung, die wir bei vielen Reisenden auf Kreuzfahrtschiffen erleben: Offen zu sein für neues! Darum lieben wir die Kreuzfahrten. Dort haben wir noch nie erlebt, dass wir so behandelt wurden. Viele Crewmitglieder sind auf die Trinkgelder angewiesen und schaffen es ihre politische, religiöse, sexuelle Überzeugung an der Kabinentür abzulegen, wenn sie in Uniform ihren Dienst antreten. Wenn es ihnen gelingt, so professionelle Gastgeber zu sein, dann sollte ich auch ein professioneller Gast sein. An Bord gelingt es: Tag für Tag, Fahrt für Fahrt - hier in dem Zug leider nicht - schade.

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The EC Berlin-Warsaw Express takes you to Berlin, Germany. Yesterday there was first-class service in English on a domestic train. On an international train today, some dining car staff needed to speak English and seemed reluctant to offer me the same (free) offer as any other 1st class passenger: free drinks and snacks. Later in the restaurant car: international guests only get a limited offer. Supposedly nothing would be available on board without meat. A Polish guest is made the page with the vegetarian offer, and she can order from the vegetarian part of the menu. It's the first time I've had an experience like this in the hospitality industry — perhaps a not unjustified fear: the attitude of a government rubs off on the mood of individuals. Yesterday evening on the other train we found out things could be done differently: they managed to show a friendly face of their country, where one felt welcome and was happy to spend money. My parents didn't disembark in Tripoli on MSC MUSICA 2007: in a country where you're not welcome; you don't go ashore any better - that was their motto back then. I haven't experienced that much on a cruise so far: there are always individual unteachable idiots. Cruisers (when it's not just about endless fun and bottomless alcohol) are driven by a curiosity about new countries, cultures, landscapes, and people. This is only possible with a confident essential attitude that we experience with many travelers on cruise ships: Being open to new things! That's why we love cruises. We have never experienced that we were treated like that there. Many crew members depend on tips and manage to put their political, religious, or sexual beliefs on the cabin door when they start to work in uniform. If they tend to be such a professional host, I should also be a professional guest. It works on board: day after day, trip after trip - unfortunately, not here on the train - a pity.

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In Berlin Gesundbrunnen steigen wir um. Von hier geht es dann zurück nach Frankfurt.

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We change trains in Berlin Gesundbrunnen. From here, it goes back to Frankfurt, Germany.


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