2025-12-31

Tag/Day 0.B auf dem Weg zur/on the way to QUEEN ANNE in Paris, France

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Das Frühstücksangebot war überraschend gut. Spiegeleier oder Rühreier konnte man sich sogar selbst machen. Das hatte ich bislang auch noch nirgends gesehen. Vor allem gab es eine sehr freundliche Mitarbeiterin, die dafür sorgte, dass es hier immer einladend aussah.



The breakfast selection was surprisingly good. You could even make your own fried or scrambled eggs. I'd never seen that anywhere before. Most importantly, there was a very friendly employee who made sure the place always looked inviting.

New Year's morning: We had booked a tour with Paris Authentic in a Citroën 2CV. Our driver, Marc, remarked that we were in luck: the city was so empty that we could see a lot in such a short time. At times, we not only saw the attractions but were the attraction ourselves because of the 2CV. Many tourists took our pictures. Our tour ended in front of the Eiffel Tower. We really enjoyed it.




Neujahrsmorgen: Bei Paris Authentic hatten wir eine Tour mit einer Ente gebucht. Unser Fahrer Marc meinte nur, dass wir Glück haben: Die Stadt ist so leer, dass wir in der kurzen Zeit viel sehen können. Z.T. sehen wir nicht nur die Attraktionen, sondern sind selbst die Attraktion aufgrund der Ente. Viele Touristen fotografieren uns. Unsere Tour endet vor dem Eiffelturm. Das hat uns sehr gefallen.

Eine Auffahrt bis zur Spitze des Eiffelturms kostet mittlerweile 36,70 EUR (2026). Es ist schon unten arschkalt, wie mag es oben sein. Trotz schönen Wetters: wir verzichten darauf. Selbst unten suchen wir uns zunächst ein Café, um uns aufzuwärmen: das Bistro Saint Dominique. Sehr nett. Ich hatte ein paar Häuser weiter ein Restaurant gebucht, und so trinken wir ein wenig länger an unseren Cappuccinos.



A trip to the top of the Eiffel Tower now costs 36.70 EUR (2026). It's already cold down there; I'm curious what it's like up there. Despite the beautiful weather, we decide against it. Even down below, we first look for a café to warm up: the Bistro Saint Dominique. Very nice. I had booked a table at a restaurant a few doors down, so we lingered a little longer over our cappuccinos.

A queue is forming opposite. That's where Maison Bergeron is. Currently ranked number 5 among Parisian pastry chefs. Since we don't have time to look at the display right now, we'll do it tomorrow. It looks absolutely delicious. And if we had a cooler with us, I'd definitely consider taking something home.




Gegenüber bildet sich eine Schlange. Dort ist das Maison Bergeron. Derzeit die Nummer 5 unter den Pariser Pâtissiers. Da wir es im Moment nicht schaffen, uns mal die Auslage anzusehen, machen wir es einen Tag später. Es sieht verdammt gut aus. Und hätten wir eine Kühlbox dabei, würde ich es in Erwägung ziehen, etwas mitzunehmen.

Ein paar Häuser weiter ist das Bistrôt des Fables. Es wird im Guide Michelin erwähnt und wir haben zum Glück einen Tisch reserviert. Alle Walk-Ins werden abgewiesen. Wie üblich in Frankreich gibt es auch ein Menü mit drei Gängen zum Festpreis. Nur heute am Neujahrstag nicht. Aber es ist eh egal: Tartar steht auf der Speisekarte. Da brauche ich gar nicht lange darüber nachzudenken. Es ist der Himmel auf Erden. Vor allem das Personal ist nicht auf die Pariser Art abweisend und kühl, sondern sehr herzlich und freundlich. Wir sind am Schluss so voll, aber unsere Lust auf ein Dessert übermannt uns. Wir teilen uns kurzerhand eines, damit unser Gewissen nicht ganz so schlecht ist.



A few doors down is the Bistrôt des Fables. It's mentioned in the Michelin Guide, and luckily, we've reserved a table. All walk-ins are turned away. As is typical in France, they also offer a three-course set menu at a fixed price. Except today, on New Year's Day. But it doesn't matter anyway: steak tartare is on the menu. I don't even have to think twice about it. It's heaven on earth. Above all, the staff isn't typically Parisian, aloof, and cold, but rather incredibly warm and friendly. We're so full by the end, but our craving for dessert overwhelms us. We quickly share one so we don't feel quite so guilty.

During the tour, Marc recommended that we absolutely had to see the opera house's entrance area. Since we have to change trains here anyway, we'll take a quick look. Unfortunately, we can't go in today. And we won't have the opportunity tomorrow either. But I'd really like to see an opera here at least once in my life.




Auf der Tour hatte Marc uns empfohlen, dass wir uns unbedingt mal den Eingangsbereich der Oper ansehen sollten. Da wir hier sowieso umsteigen müssen, gucken wir uns das mal kurz an. Leider kommen wir heute nicht rein. Und morgen haben wir leider auch keine Gelegenheit. Aber ich möchte ja eh einmal im Leben hier eine Oper sehen.

Nach einer kurzen Mittagsruhe (ich werde 60 – ich darf das!) ziehen wir wieder los: Nach dem Brand 2019 und dem Wiedereaufbau und -eröffnung 2024 wollten wir zumindest mal von außen sehen. Vor der Kathedrale Notre-Dame patrouilliert die Polizei auf Rollerblades (offizielle Ausrüstung der Polizei) und Fahrrädern. Leider hatten wir keine Karten bestellt und so kommen wir leider auch nicht rein. Es hätte allerdings auch keinen Spaß gemacht, in dieser Riesenschlange auf den Einlass zu warten.



After a short midday rest (I'm turning 60 – I'm allowed to!), we set off again: After the fire in 2019 and the reconstruction and reopening in 2024, we wanted to see it from the outside at least. Police were patrolling in front of the Notre-Dame cathedral on rollerblades (official police equipment) and bicycles. Unfortunately, we hadn't ordered tickets so that we couldn't go in. It wouldn't have been much fun waiting in that huge queue anyway.

We're walking through the Latin Quarter. Back when I was learning French over 40 years ago, it was still known as the student quarter. Now it's more of an entertainment district. But I'm nowhere to be found, smoking a Gauloise and wearing a beret, drinking pastis with his students and quoting Voltaire.




Wir laufen durch das Quartier Latin. Zu meiner Zeit, als ich noch vor über 40 Jahren Französisch gelernt habe, wurde es noch als Studentenviertel bezeichnet. Mittlerweile ist es eher ein Vergnügungsviertel. Einen Gauloise rauchenden Professor mit einer Baskenmütze, der mit seinen Studenten eine Pastis trinkt und Voltaire zitiert, suche ich allerdings vergebens.

Wir haben über France Tourisme eine abendliche Rundfahrt auf der Seine gebucht. Bei Vedettes du Pont Neuf steigen wir ein. Ich bin tapfer und sitze draußen. Ich hatte mir zum Glück einen Selfie-Stick-Stativ-Auslöser besorgt und kann daher mit Handschuhen fotografieren. Gut ist dabei: ich muss keinen Druck auf das iPhone ausüben, und so kann ich mich über Bilder freuen, die nicht so stark verwackelt sind. Es ist ein schöner klarer Abend, es ist kalt aber nicht feucht. So fahren wir an dem schön beleuchteten Eiffelturm vorbei. Zurück geht es noch um die Île de Cité an der Kathedrale Notre Dame vorbei.



Wir haben über France Tourisme eine abendliche Rundfahrt auf der Seine gebucht. Bei Vedettes du Pont Neuf steigen wir ein. Ich bin tapfer und sitze draußen. Ich hatte mir zum Glück einen Selfie-Stick-Stativ-Auslöser besorgt und kann daher mit Handschuhen fotografieren. Gut ist dabei: Ich muss keinen Druck auf das iPhone ausüben, sodass ich mich über Bilder freuen kann, die nicht so stark verwackelt sind. Es ist ein schöner, klarer Abend; es ist kalt, aber nicht feucht. So fahren wir am schön beleuchteten Eiffelturm vorbei. Zurück geht es noch an der Île de la Cité vorbei an der Kathedrale Notre-Dame.

We had a package deal that included dinner at Chez Claude. The building was covered in scaffolding, but the interior looked quite nice: all those teddy bears serving as decoration. The food, however, was more like cafeteria fare. Fish and chips or spaghetti Bolognese on a French bistro's menu seems too international to satisfy foreign tourists who don't know any better. I'll never book a package like that again.




Wir hatten ein Arrangement mit Abendessen im Chez Claude. Das Gebäude war eingerüstet, aber innen sah es ganz hübsch aus: die vielen Teddybären, die hier als Dekoration herhalten mussten. Das Essen war aber eher auf Kantinenniveau. Fisch und Chips oder Spaghetti Bolognese als Teil der Auswahl in einem französischen Bistro finde ich doch etwas zu international, um die ausländischen Touristen, die keine Ahnung haben, zu befriedigen. Nie wieder buche ich ein solches Arrangement.

Dabei gab es in der Nachbarschaft so viele schöne Restaurants, die viel einladender aussahen. Wir haben in diesen Tagen eh zu viel und zu gut gegessen. Ein Fastentag dazwischen schadet daher nichts.

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There were so many lovely restaurants in the neighborhood that looked much more inviting. We've been eating too much and too well these past few days anyway. So a fasting day in between won't hurt.



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