2026-01-01

Tag/Day 0.C auf dem Weg zur/on the way to QUEEN ANNE in Paris, France

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Heute Morgen versuche ich, mich an einem Omelett zu versuchen. In die Luft werfen, traue ich mich doch nicht.



This morning I'm going to try making an omelet. I don't dare to toss it in the air, though.

We'll take the metro to the Louvre and walk from there to the Place de la Concorde. We'll walk through the Tuileries Gardens. Unfortunately, the balloon carrying the 2024 Olympic flame is only here during the summer.Then we'll take the metro again to George V.




Wir fahren mit der U-Bahn zum Louvre und laufen von dort bis zum Place de la Concorde. Dabei laufen wir durch die Tuilerien. Leider ist der Ballon mit der Olympischen Flamme 2024 nur im Sommer hier. Weiter mit der U-Bahn bis George V.

Wir gehen ins Café George V. – natürlich muss man hier zunächst eine Hypothek aufnehmen, und zunächst wird auch die Kreditwürdigkeit geprüft. Entweder nebenan bei McDonald's oder einmal im Leben einen Kaffee auf der Avenue des Champs-Élysées trinken und sich von einem typisch französischen Kellner bedienen lassen. Drinnen ist es auch sehr schön noch dekoriert.



We're going to Café George V – of course, you have to take out a mortgage first, and they'll check your creditworthiness. Either we go next door to McDonald's, or, for once in a lifetime, have a coffee on the Avenue des Champs-Élysées and be served by a typical French waiter. The interior is also very nicely decorated.

Wow… another metro station with signs in Adrian Frutiger's Métro alphabet. When I saw a report about Adrian Frutiger's typography development back then, I was absolutely thrilled. Also still amazing: the metro on rubber tires – although not all subway lines run on rubber tires.


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Wow… noch eine Metrostation mit Schildern im Métro-Alphabet von Adrian Frutiger. Als ich damals einen Bericht über die Schriftentwicklung von Adrian Frutiger gesehen habe, war ich hellauf begeistert. Auch immer noch erstaunlich: die Metro auf Gummireifen – jedoch fahren nicht alle U-Bahn-Linien auf Gummireifen.

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On the way from the metro station to the Eiffel Tower, traces of the 2024 Summer Olympics in Paris can still be found. I would have loved to have been there. Around the corner, we meet the tour guides from Paris City Vision, with whom we're taking a half-day excursion to Versailles, including a guided tour. There are two groups on the bus, but only one tour guide. She uses the time before we reach Versailles to tell us a bit about French history. Once we arrive at Versailles, we'll be handed over to our tour guide, who will then lead us through the palace.

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Auf dem Weg von der U-Bahn-Station zum Eiffelturm finden sich noch Spuren der Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris. Da wäre ich gerne dabei gewesen. Um die Ecke treffen wir die Reiseleiter von Paris City Vision, bei denen wir den Halbtagesausflug mit einer Führung durch einen Reiseführer nach Versailles machen. Wir sind hier im Bus zwei Gruppen, aber nur eine Reiseführerin. Sie nutzt die Zeit, bis wir Versailles erreichen, um uns einiges über die französische Geschichte zu vermitteln. Erst in Versailles sollen wir an unsere Fremdenführerin übergeben werden, die uns dann durch die Räumlichkeiten führt.

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A heart attack awaited us in front of the castle: the bus parking lot… and the queues at the entrances and ticket booths. Group access was organized with military precision. You could tell who was a specialist who knew the procedures and who had read a guidebook and was trying to usher their group in. Since the local tour guides didn't want any chaos, they made sure everyone else was in the correct line and could start immediately when their name was called. Our tour guide prepared us superbly. She told us to expect a baggage check like at an airport. We should take everything out of our bags to speed things up. After that, we entered the first hall. Here, there was still the option to use the restroom. Women, as a rule, take longer than men. So our tour guide went with them and directed them to the available cubicles, and the women were back in record time.



Vor dem Schloss erwartet uns ein Herzinfarkt: der Busparkplatz … und die Schlangen vor den Eingängen und den Kassenhäuschen. Der Zugang für Gruppen ist militärisch organisiert. Man merkte an, wer ist Spezialist hier und kennt die Abläufe und wer hat einen Fremdenführer durchgelesen und versucht seine Gruppe reinzuführen. Da die hiesigen Reiseführer keine Lust haben, dass alles durcheinandergeht, sorgen sie dafür, dass auch die anderen richtig anstehen und direkt losgehen können, sobald ihr Aufruf kommt. Unsere Fremdenführerin bereitet uns super vor. Sie sagt uns schon, dass uns eine Gepäckkontrolle wie am Flughafen erwartet wird. Wir sollten schon alles aus unseren Taschen rausnehmen, damit es schneller geht. Danach kommen wir in die 1. Halle. Hier gibt es noch die Möglichkeit, auf die Toilette zu gehen. Damen brauchen ja i.d.R. länger als Männer. So geht unsere Fremdenführerin mit und dirigiert sie zu den freien Kabinen, und so sind die Frauen in rekordverdächtiger Zeit zurück.

Clémence führt uns durch die öffentlichen Räume. 21.000 Besucher kommen durchschnittlich täglich. Das Frankfurter Waldstadion fasst sogar 58.000 Besucher. Nur dort staut sich nicht alles vor dem Eingangsbereich. Clémence sagt noch: Heute ist es harmlos. Wir hätten die Woche davor kommen sollen: da konnte man sich nur weiterschieben, ohne dass man irgendwo halten konnte, um etwas zu erklären. Sie erklärt uns, dass keine privaten Kleingruppen angeboten werden, um möglichst viel Umsatz zu erzielen. Nur wer praktisch die Karten für die gesamte Großgruppe kauft und dann einige davon krank werden, kann als Kleingruppe kommen. Ich muss aber sagen: Ich komme nie wieder hierher. Mir ist das viel zu voll.



Clémence leads us through the public areas. An average of 21,000 visitors comes daily. Frankfurt's Waldstadion even holds 58,000. Only there aren't many people at the entrance. Clémence adds: "Today it's harmless. We should have come the week before: then you could only push and shove, without being able to stop anywhere to explain anything." She explains that they don't offer private small-group bookings to maximize revenue. Only those who buy tickets for practically the entire large group and then some members get sick can come as a small group. But I have to say: I'm never coming here again. It's far too crowded for me.

We desperately need something to eat and drink. There are queues everywhere. So we buy some biscuits from Ladurée (this also requires an increase in our overdraft).




Wir brauchen dringend etwas zu essen und zu trinken. Überall sind Schlangen. So nehmen wir ein paar Kekse von Ladurée (auch hierfür ist eine Erhöhung des Überziehungskredites notwendig).

Während wir in der Ausstellung sind, gucken wir kurz raus: Für einen Spaziergang ist das Wetter im Garten in Ordnung, aber als wir endlich nach der Führung in den Park dürfen, sieht es doch etwas anders aus: Alles ist voll Schnee. Wir wollen schnell zurück nach Paris. Clémence hat uns empfohlen, hier im Frühjahr wiederzukommen, wenn alles blüht. Eigentlich müssten wir noch eine Stunde auf die Rückfahrt warten. Wir gehen schon mal zum Treffpunkt zurück. Irgendein Verkaufsstand muss doch auf dem Weg sein, an dem man etwas zu essen bekommt. Leider nein. Andere möchten auch vorzeitig zurück. Aber denen wird gesagt, dass sie bis zur vorgesehenen Zeit warten müssen. Aber sie haben wohl sehr flexibel auf den Wetterumschwung reagiert, einen weiteren Bus geschickt und alle Busse freigegeben.

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While we're in the exhibition, we take a quick look outside: The weather in the garden is fine for a stroll, but when we're finally allowed into the park after the tour, it's a different story: Everything is covered in snow. We want to get back to Paris quickly. Clémence recommended we come back in the spring when everything is in bloom. We're supposed to wait another hour for the bus back. We head back to the meeting point. There must be a food stall along the way. Unfortunately not. Others also want to leave early, but they're told they have to wait until the scheduled time. They must have been very flexible with the change in weather, though, sending another bus and releasing all the buses.

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Ich hatte einen Tisch im Bistro Saint Dominique gebucht. Zufällig waren wir hier vor zwei Tagen schon mal. Nun essen wir hier zu Abend. Auch hier sind wir begeistert. Endlich mal ein Steak et frites. Einer der französischen Nationalgerichte. Zuvor gab es Schnecken. Im Häuschen. Ich komme mir vor wie Vivian (Julia Roberts) aus Pretty Woman: schlüpfrige Scheißerchen.



I had booked a table at Bistro Saint Dominique. We happened to be there two days ago. Now we're having dinner here. We're delighted again. Finally, steak frites! One of the French national dishes. Before that, we had snails. In their shells. I feel like Vivian (Julia Roberts) from Pretty Woman: Slippery Little Suckers.

In the evening, we went to the Théâtre des Champs-Élysées. They were performing Swan Lake. Such incredible physical control and such handsome men: I didn't know where to look. Twenty-four performers on stage. It was truly beautiful and elaborately staged. Particularly impressive was the pas de quatre from the Dance of the Little Swans. Ballet is a new genre for me, and it fascinates me.




Abends sind wir im Théâtre des Champs-Élysées. Dort gibt es den Schwanensee. So viel Körperbeherrschung und so schnuckelige Männer: Ich wusste schon nicht mehr, wo ich noch hingucken sollte. 24 Akteure auf der Bühne. Das war echt schon und aufwändig inszeniert. Besonders beeindruckend: das Pas de Quatre aus dem Tanz der kleinen Schwäne. Ballett ist für mich ein neues Genre, das mich fasziniert.

Das Theater befindet sich unmittelbar am Seineufer, sodass wir noch schöne Bilder vom beleuchteten Eiffelturm machen können.

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The theater is located right on the banks of the Seine, so we can still take beautiful pictures of the illuminated Eiffel Tower.

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I just happened to spot a crêpe stand on the Pont de l'Alma. It smelled so good that I had to have one. They're supposed to have the best crêpes in the city. At least that's what the sign said.



Zufällig steht auf der Pont de l'Alma ein Crêpe-Verkaufsstand. Es riecht so gut, dass ich eins haben muss. Hier soll es die besten der Stadt geben. Zumindest steht es so auf dem Schild.

Bevor wir Paris verlassen, muss ich noch meine Neugier stillen. Gegenüber dem Hotel liegt ein China-Restaurant, das mich durch seine Beleuchtung magisch anzieht: B&B L'Est. Es sieht so aus wie in Hongkong oder in einem Chinatown in New York. Es sieht so authentisch aus, dass ich es ausprobieren musste. Es war zu authentisch: Das wäre ein Restaurant nach dem Geschmack meines Vaters gewesen: Die Kräuter sind etwas für Hardcore-Chinesen. Ich bin dafür schon zu germanisiert.



Before we leave Paris, I have to satisfy my curiosity. Opposite the hotel is a Chinese restaurant whose lighting draws me in like a magnet: B&B L'Est. It looks like something out of Hong Kong or a Chinatown in New York. It looks so authentic that I had to try it. It was too authentic: This would have been a restaurant after my father's own heart. The herbs are something for hardcore Chinese foodies. I'm already too Germanized for that.



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